Geschichte Vorstand

Stiftung

Geschichte

Der erste Kindergarten wurde 1975 auf privater Ebene – mit staatlicher Anerkennung – gegründet. Nachdem sich uns in den achtziger Jahren weitere Kinderläden auf Wunsch von Eltern anschlossen, entstand 1990 der Verein Kindergärten Finkenau e. V., der am 01.01.2010 in die Stiftung Kindergärten Finkenau umgewandelt wurde.

Der Stiftung gehören aktuell 30 Kindertagesstätten bzw. GBS-/GTS-Standorte an und weitere sind in Planung. Wir bilden und betreuen Krippen-, Elementar- und Schulkinder sowie Kinder mit Beeinträchtigungen oder besonderen Begabungen. Einige unserer Einrichtungen liegen in sozialen Brennpunkten, die anderen finden sich z. B. in Barmbek, Wellingsbüttel, Othmarschen und in der Schanze. Die Kinder kommen ab ca. 8–12 Monaten zu uns und bleiben zum Teil bis zum Verlassen der Grundschule.

Die Stiftung ist seit 1. Juni 1981 Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Für uns bietet sich hier die Möglichkeit zum differenzierten Austausch mit anderen Trägern und wir engagieren uns in den verschiedenen Arbeitsgruppen zu fachlichen Themen und Qualitätsentwicklungsprozessen. Wir nutzen unsere Stimme ebenfalls, um Inhalte in die Diskussion mit den Fachbehörden bzw. mit der Politik einzubringen.

Die Fortentwicklung unserer Ideen führt uns als Träger auch aus dem Rahmen der Kitas hinaus. Zunehmend mehr Anfragen erreichen uns von Firmen oder anderen Trägern in Hinblick auf fachliche Beratung oder Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Von Beginn an stehen wir in unserer bunten Gesellschaft ein für demokratische Grundwerte und Freiheit des Einzelnen, solange die Bedürfnisse der Gemeinschaft respektiert werden. Wir sind politisch ungebunden und bieten allen Nationalitäten und Menschen unterschiedlicher Religionen Platz, deshalb bleiben religiöse, politische und sonstige Symbole außerhalb unserer Einrichtungen.

Unser Vorstand

Stiftung Kindergärten Finkenau | Vorstand | Uta Mette

Uta Mette

Die Diplom-Psychologin/Systemische Therapeutin verantwortet das interne Fortbildungsprogramm für die pädagogischen Fachkräfte und Mitarbeitende aus dem Bereich der Hauswirtschaft. Gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Frau Linda Köster werden die Inhalte jährlich auf Aktualität geprüft und ggf. verändert. Frau Mette verantwortet im Rahmen der Qualitätsentwicklung den Bereich Fortbildungen. Ziel ist es, die neuesten fundierten Erkenntnisse aus den Bereichen Pädagogik, Entwicklungs-Psychologie, Sozialpädagogik und angrenzenden Bereichen zu vermitteln. Sie begleitet die Kitas vor Ort und unterstützt die pädagogischen Fachkräfte im Rahmen von Fallsupervisionen. Beratungsangebote gibt es für Kinder (Training) und Eltern. Die Arbeit mit den Kindern kennt Uta Mette ganz konkret – die gelernte Erzieherin arbeitete im Kinderheim, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und im Kita-Bereich.

Konrad Mette

Der Sozialpädagoge gründete 1975 den Kindergarten »Hölderlinsallee«. Hier verwirklichte er bereits seine pädagogischen Ideen: viel Bewegung für Stadtkinder, gemeinsames Kochen und gleich mehrmals im Jahr mit den Kindern verreisen stand auf dem Programm. Als Erzieher war er überall dabei. Die inklusive Haltung bildete von Beginn an ein natürliches Gerüst für den Umgang mit Kindern mit Beeinträchtigungen. Sie gehörten einfach dazu. Konrad Mette ist zuständig für die Personalentwicklung und pädagogische Weiterentwicklung der Einrichtungen – und neben der Umsetzung neuer Projekte ständig auf der Suche nach Sponsoren und Kooperationspartnern.

Inge Schüler

Im Vorstand verantwortet sie die betriebswirtschaftliche Seite und die Verwaltung der Stiftung. Inge Schüler betreut mit ihrem Team die Umsetzung des Hamburger Kita-Gutschein-Systems für die über 2.500 Plätze. Dass es sich bei ihrer Arbeit nicht nur um Zahlen handelt, sondern um sehr viel Lebendiges, weiß sie aus ihrer aktiven Zeit als Erzieherin in den Kindergärten Finkenau.

Aufgaben des Vorstandes

  • Personalführung und -entwicklung
  • Dienst- und Fachaufsicht
  • Fallsupervision
  • Beratung und Training von Eltern
  • Training mit Kindern
  • Entwicklung neuer Projekte
  • Organisation und Durchführung von Fortbildungen für unsere pädagogischen Fachkräfte
  • Prozesse zur Qualitätssicherung anregen und begleiten
  • Mitarbeit im Dachverband
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Mitwirkung in Gremien, Jugendhilfe etc., Netzwerkarbeit
  • Entgeltverhandlungen
  • Betriebswirtschaftliche Steuerung
  • Entwicklung neuer Einrichtungen

Der Vorstand hält engen Kontakt zu seinen Leitungen und den pädagogischen Fachkräften. Einmal monatlich trifft sich der Leitungskreis mit dem Vorstand. Hier werden alle relevanten tagespolitischen und den Träger betreffende wichtigen Themen besprochen. Der Vorstand besucht regelmäßig die Einrichtungen und nimmt an Teamsitzungen oder Elternabenden teil.